12 Monate Berlin – es könnte langweiliger sein ;-)

Heute vor genau einem Jahr habe ich meine schöne, gemütliche Höhle in Köln-Sülz verlassen und bin in die große, quicklebendige Hauptstadt Berlin gezogen. Und wat soll ich sagen, et wurde seither noch net langweilisch.

Zuerst gestrandet im beschaulichen Steglitz (schön alt) dann rüber gemacht nach Charlottenburg (auch sehr schön, Lietzensee ick liebe dir). Leider bekam ich bislang noch nicht die Gelegenheit, meinen Wohnungs-Anker zu werfen (es ist die reinste Syphilis-Arbeit). Aber wie auf hoher See gilt auch hier: die Hoffnung stirbt zuletzt…

Bei meinem aktuellen Arbeitgeber wurde die Alt-Intendantin (nebst alter Geschäftsleitung) geschasst, eine Übergangs-Intendantin kam und ging, und seit September gibt es wiederum eine neue Frau an der Spitze, die hoffentlich gekommen ist, um zu bleiben.

Dazwischen durfte ich Konzerte in der Waldbühne (Peter Fox), Wuhlheide (AnnenMayKantereit) und im Olympiastadion (P!nk) besuchen, lecker im KaDeWe schnabulieren (ich liebe es!), die Stadt entdecken und unzählige Besucher:innen in Berlin empfangen. Eigentlich muss man nix machen außer abwarten, wer alles vorbei kommt. Jede:r hat früher oder später „business“ in der Stadt. 🙂

Die Berliner Sonntage habe ich immer wieder am (oder in) Wannsee verbracht, nach Feierabend Friedhöfe besucht (so schön ruhig da) oder mir Afterwork-Drinks im Studio 14 gegönnt, garniert mit einer wunderbaren Aussicht auf die Stadt.

rbb Signature drink im Studio 14 inkl. Blick auf die Hauptstadt

Wenn das Leben dir Zitronen gibt, dann leg sie in die Obstschale.

Auf meinen Wegen durch die Stadt habe ich oft Witziges, manchmal Wunderliches, selten Trauriges gesehen. Siehe unten.

Dit is Berlin!